Centropyge loriculus (Zwergkaiser)

Ein sehr hübscher Fisch. Aber macht Wirbelosen das Leben schwer. Die Krustenanemonen hat er so geärgert, daß jene tagsüber nicht mehr aufgehen und die Steinkoralle (Trachyphylliidae) pickte er/sie so sehr, daß sie langsam abstarb. Die Musidae überlebte diese Angriffe und wird jetzt auch weniger bepickt, da wir mittlerweile vielleicht auch mehr Korallen haben.

Krankheiten: Oodinum (siehe Fischkrankheiten); hatte gelegentlich weiße Pünktchen, mit Anschaffung einer Putzergarnele wurde diese Problem beseitigt.

Wie wird es ein Weibchen?




Im obigen Bild sieht man den zweiten Zwergkaiser. Zur Eingewöhnung hatten wir es drei Wochen in einer selbstgebauten Fischfalle mit umgedrehten Mini-Blumentopf als Versteckmöglichkeit auch für die Zeit nach dem Freilassen. In der Fischfalle befanden sich Löcher, so daß mittels einer Pipette der Fisch problemlos gefüttert werden konnte und sich die beiden beschnuppern konnten. Der Tip mit der 3 wöchigen Eingewöhnung in der Falle kam übrigens aus der Zeitschrift "Koralle".
Dank der langen Eingewöhnungszeit hatte der Fisch die Chance gut genährt und mit passenden Geschlecht die Behausung zu verlassen. Es gab somit keine größeren Prügeleien zwischen den zwei Zwergkaisern.



Wie man hier sieht, hatte es einen vollen Erfolg. In der Dämmerung schwimmt das Weibchen in Richtung Oberfläche und das Männchen knabbert ihr am Bauch. Das ist also das Paarungsverhalten bei Zwergkaiserfischen. Doch Geschlechtsprodukt wurden bisher noch nicht ins Wasser gelassen.