Die technische Entwicklung eines Aquariums



Wie so oft hat es recht kostengünstig angefangen. Nämlich mit einigen Büchern. Ende 1998 haben wir uns dann ein Aquarium (100x70x60 LxBxH =>380l) gebraucht zugelegt. Dazu kamen noch ein Sanderabschäumer mit Luftpumpe, ein HQI Brenner mit 2x250W (gebraucht), ein kleines Technikbecken (etwa 40 l), ein Heizer mit 300 W und eine Tunzepumpe 7410F für die Umwälzung dazu.

Da am Anfang das Schmieralgenwachstum nicht zum erliegen kam, kauften wir eine kleine Osmoseanlage (30 l/Tag)von Aquamedic.

Von Anfang an hatten wir eine "Aqua Test Box" von Serra für die Wassertests. Der pH Test war jedoch so ungenau, dass wir von Conrad einen elektronischen pH-Meter zulegten.

Damit die eingesetzte Caulerpa nicht alles überwuchs und besser zum "jähten" war, bauten wir aus Acrylglas unter dem Hauptbecken ein Algenbecken und setzten die Caulerpa dort ein. Für die Beleuchtung verwendeten wir eine Neonröhre, die Tag und Nacht leuchtete.

Da wir immer noch Schmieralgen hatten, ließen wir uns "beraten" und kauften deshalb einen Rieselfilter mit passenden größeren Technikbecken.

Nachdem nun der Bestand an Korallen langsam wuchs und wir es Leid waren ständig Kalkwasser und "SupperPuffer" für den richtigen Kalziumgehalt und kH-Wert nachzuführen, besorgten wir uns einen Kalkreaktor (von Fa. Ratz).

Die Caulerpa im Algenbecken kümmerte sehr und Planarien siedelten sich nur dort auch reichlich an. Daher entfernten wir diese Zusatzbecken wieder.

Um den Schock durch das plötzlich einschalten bzw. ausschalten der HQI-Lampen zu mindern, kauften wir eine blaue Leuchtstofflampe hinzu. Sie geht eine Stunde vor dem HQI-Brenner an und leuchtet noch eine Stunde länger wie das Hauptlicht(HQI).

Da nach längerem Betrieb des Rieselfilters sich auf den Biobällen kein Bakterienrasen gebildet hatte, Grund könnte die geringe Belastung unseres Wassers mit Nitrat und Phosphat sein (Fütterung der Tiere), enfernten wir den Rieslfilter wieder aus dem Kreislauf.

Für das Licht sowie für die Heizung verwendeten wir Zeitschaltuhren. Nach dem wir hier einige Ausfälle hatten und 4 Stück davon benötigten, beschlossen wir die Steuerung über einen Computer mit I/O Karte und Relais Karte zu steuern. Hier hat man auf eine Schlag bis zu 24 Ausgänge/Steckdosen die man schalten kann. Allerdings auch die Gefahr, wenn der Computer ausfällt, daß gar nichts mehr läuft.

Man sieht also, dass sich mit der Zeit aus einem sehr einfachen Aquariumsystem doch ein recht Komplexes sich entwickelt. Aber solange es Spass macht und gut funktioniert, ist ja nichts dagegen einzuwenden.



Die Technik unter dem Aquarium




Die Technik rechts neber dem Aquarium



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